Als Umwelttechnologin beziehungsweise Umwelttechnologe arbeitest Du bei Abfallwirtschaftsbetrieben, zum Beispiel in Recycling-, Kompostierungs- oder Vergärungsanlagen, auf Deponien, aber auch bei Entsorgungsunternehmen, die im Bereich Logistik und Sammlung von Abfällen tätig sind. Du steuerst die Abläufe der Abfallbehandlung und stellst sicher, dass Abfälle und Wertstoffe korrekt gesammelt, sortiert, wiederaufbereitet und entsorgt werden. Zudem kontrollierst Du die eingesetzten Maschinen, steuerst die Anlagentechnik und überwachst die Einhaltung der Vorgaben des Umweltschutzes.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist in schulische, überbetriebliche und praktische Abschnitte gegliedert. Der Berufsschulunterricht (im Blockmodell) findet an der Staatlichen Berufsschule, die überbetriebliche Ausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule jeweils in Lauingen an der Donau statt. Hier wirst Du (für Dich kostenfrei) in einem Wohnheim untergebracht. Währenddessen beschäftigst Du Dich mit Themen wie der Untersuchung von Abfällen, Maschinen- und Gerätetechnik, Logistik und Entsorgungstechnik.
Die betriebliche Ausbildung wiederum findet am Kreisrecyclinghof des Landkreises statt. Hier vertiefst Du Deine theoretisch bereits erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und erhältst zum Beispiel Einblicke in die Bewertung sowie die Entsorgungswege von Abfällen.